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Kinderprojekte

Seit 2001 vermittelt die Stiftung NIMA in Osttibet Patenschaften für leidgeprüfte Kinder und deren Familien in der Stadt Ganzi und den umliegenden Dörfern.
Es sind Waisenkinder, Kinder schwer erkrankter Eltern, zum Beispiel an Tuberkulose, und Kinder alleinerziehender Eltern – vor allem von alleingelassenen Müttern ohne Arbeit. Viele dieser Kinder müssten ohne unsere Unterstützung arbeiten, ohne je die Möglichkeit zu haben, eine Schulbildung zu absolvieren.

Das Ziel ist, diesen Kindern eine Schulausbildung zu ermöglichen und deren Familien zu unterstützen. Dazu gehört auch, dass wir für angemessene Kleidung, Schuhe und ausgewogenes Essen sorgen und ihnen die wichtigsten Hygienegrund- sätze beibringen.
Wir betreuen die Kinder einerseits durch die Vermittlung von Patenschaften und andererseits durch unser Kinderheim- Projekt.

 
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Die Familien der Kinder und das Kinderheim werden jedes Jahr von einem/r Volontär/in betreut. Damit gewährleistet die Stiftung NIMA, dass das Spendengeld direkt, korrekt und fair eingesetzt wird


Das NIMA-Kinderheim

Unser neustes Kinderprojekt für besonders benachteiligte Kinder. Das NIMA-Kinderheim beherbergt zwischen neu und zwölf Patenkinder, welche von Paten aus der Schweiz unterstützt werden.

Darunter sind Waisenkinder und Kinder aus sehr schwierigen Familiensituationen. Das Heim konnte 2002 in Ganzi, wenige Gehminuten vom NIMA-Altersheim entfernt, im Elternhaus von Lobsang Nima Soghatsang, realisiert werden. Im Herbst 2004 wurde die Küche renoviert und die Veranda zu einem Ess- und Aufenthaltsraum ausgebaut. Die Kinder werden von einer tibetischen Nonne und einer angehenden Lehrerin betreut und besuchen die lokalen Schulen in Ganzi.

 

Kinderpatenschaften
Tibetische Familien sind oft nicht in der Lage, ihre Kinder in die öffentlichen Schulen zu schicken. Besonders benachteiligt sind Kinder, die in einem abgeschiedenen Dorf auf dem Land leben. Oder auch Kinder, deren Eltern sich in einer schwierigen Siuation befinden, sei es durch Krankheit, Invalidität oder durch Arbeitslosigkeit. Viele alleinerziehende Mütter müssen sich um ihre ganze Familie und Verwandten kümmern, daneben auf dem Feld arbeiten und die Tiere versorgen. Für die Schul- und Ausbildung der Kinder bleiben weder Geld noch Zeit. Im Gegenteil - sie benötigen ihre Kinder zur Mithilfe zu Hause oder schicken die älteren Kinder zum Arbeiten in den Strassenbau.
Dank den Patenschaften kann die Stiftung momentan ca. 70 Kinder und deren Familien unterstützen. Den Kindern wird eine Schulbildung, Kleidung und Schuhe und ausgewogenes Essen gegeben. Auch die Familien erhalten einen Teil des Patenschaftsgeldes, welches sie für das nötigste einsetzen können.
Jedes Jahr klärt ein/e Volontär/in ab, ob die Kinder regelmässig zur Schule gehen, welche Bedürfnisse die Familie hat und was von unserer Seite her getan werden kann. Wir legen grossen Wert auf eine persönliche Betreuung und eine optimale Auswahl der Patenkinder. Wir bitten sie deshalb um Verständnis, dass jedes Jahr nur einen begrenzte Anzahl Kinder in das Patenschaftsprogramm aufgenommen werden kann.
 
 
 









 
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